Im laufe der Zeit haben sich einige Fragen angesammelt, die häufiger an mich gerichtet wurden. Daher möchte ich hier nun Jedem die Möglichkeit bieten von den Fragen Anderer zu profitieren.


Inhaltsverzeichnis

Geräusch beim Ziehen des Schwertes?











Frage: Haben Sie einen Laden/ein Geschäft?

- Nein, ich bin Privatperson und betreibe kein Gewerbe.

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Frage: Verkaufen Sie auch mittelalterliche Sachen?

- Nur wenn ich in der Rubrik "Marktplatz" etwas aus meinem Privatbesitz veräussere.

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Frage: Wie groß ist ihre/eure Gruppe?

- Meine Darstellung betreibe ich als Einzelperson.

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Frage: Kann man Sie für Schaukämpfe mieten?

- Nein, denn ich betreibe keinen Schaukampf.

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Frage: Haben Sie Baupläne für Ihren Topfhelm/Ihre Topfhelme?

- Nein, für den von mir gebauten Helm habe ich nur noch die (nicht so tollen) Scans und für die anderen habe ich auch keine Pläne, da ich diese nicht gebaut habe.

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Frage: Können Sie mir bitte beim Thema "Halbbrüder des Ordens" weiterhelfen?

- Gerne! Hier das folgende zum Thema Halbbrüder:

Aus dem Buch:

Von Akkon zur Marienburg, von Klaus Militzer aus dem N.G. Elwert Verlag Marburg - isbn: 3-7708-1123-2

"Außer zu Halbbrüdern konnte der Orden Personen auch als Familiaren aufnehmen, wie es beispielsweise im Templerorden schon früher üblich gewesen war. Bereits Papst Honorius III. hatte dem Deutschen Orden gestattet, Personen aufzunehmen, die in weltlichen Verhältnissen fortlebten, auch verheiratet bleiben durften, sich aber zu einem ehrbaren Lebenswandel verpflichten und ihr Vermögen nach ihrem Tod dem Orden vermachen mussten. Ein entsprechender Passus findet sich in den Statuten. Dort hieß es aber auch, daß der zuständige Landkomthur befugt sei, Abweichungen zuzulassen, wenn es dem Orden nutze. Jeh nachdem wie die Aufnahmeverträge oder -Absprachen verfaßt waren, hat es also im Institut der Familiaren eine erhebliche Bandbreite auch abweichender Bestimmungen gegeben, die von einer losen Affiliation bis zu einem Leben als Halbbruder in einem Konvent oder bis zur zeitweisen Annahme eines Priesters für den Altardienst in einer Ordenskirche reichen konnte. Der Familiare konnte damit rechnen, daß er während seines Lebens versorgt werde und Schutz finde, nach seinem Tod ein würdiges Begräbnis erhalte, daß seiner gedacht und für ihn gebetet werde. Besonders unter dem Aspekt der Memorie und der Fürbitte mag es zumindest im 13.Jh. erstrebenswert gewesen sein, als Familiare in den Orden Aufnahme zu finden. Zu den Familiaren sind wohl auch zum großen Teil die Wohltäter zu rechnen, die dem Orden Güter übereignet hatten und dafür in das Gebet der Ordensgemeinschaft eingeschlossen waren und im Fall des Interdikts mit einem kirchlichen Begräbnis durch den Orden rechnen konnten.

Diese Familiaren standen eigentlich außerhalb der Ordenskorporation. waren ihr nur lose verbunden und lebten meist nicht in einem Konvent."

dann kommt ein wenig über die Pfründner. Zum Schluß heißt es:

"Pfründner erhielten wie Familiaren keine Ämter und übernahmen im allgemeinen auch keine Verwaltungsaufgaben."


Für Halbbrüder / Laienbrüder (Nicht zu verwechseln mit: Graumäntler, Sarjantbrüder, fratres sariandi)

steht dort das folgende:

.... "Er (der Orden) nahm solche Personen, die ihm Güter übertragen wollten, aber aus welchen Gründen auch immer nicht als Ritter- oder Priesterbrüder oder Graumäntler eintreten wollten oder konnten, zu Halbbrüdern auf. Eine solche Gruppe wird es kaum zu Beginn des 13. Jahrhunderts gegeben haben. Denn in den älteren Teilen der Statuten ist von ihnen noch keine Rede. Erst in den sogenannten "Gesetzen über Meer", Zusätzen nach der Mitte des 13. Jahrhunderts, wird die Aufnahme von Halbbrüdern erwähnt."

Der Hochmeister Burchard von Schwanden bestimmte 1289 in einem Kapitel in Mainz, daß die Halbbrüder zu Arbeiten bei Ackerbau und Viehzucht angenommen werden und sich zu Keuschheit, Armut und Gehorsam verpflichten sollten. Ihre Kleidung bestand aus einem langen Rock (beffe), über den sie zur Arbeit einen kürzeren Umhang (schaprun) mit weiten Ärmeln und mit einem halben Kreuz tragen sollten."


Die Graumäntler: (Text um einiges gekürzt da dort erheblich mehr steht)

... in den Statuten hießen Sie noch "Sarjantbrüder" oder im lat. Text "Fratres sariandi" im Unterschied zu den Fratres milites, den Ritterbrüdern. Sariantbrüder trugen zwar auch das Ordenskreuz auf den Mänteln, waren aber weniger angesehen,wie sich auch an der Farbe der Mäntel zeigte. Sie trugen nämlich nicht den weißen, sondern einen grauen Mantel mit schwarzem Kreuz und wurden daher später Graumäntler genannt.


~Diese Sariantbrüder dienten beim Deutschen Orden während der Schlacht mit zwei Pferden, während den Ritterbrüdern vier Pferde zustanden.

~Sie kämpften als Hilfstruppen, sofern sie nicht im klassischen Sinne als Knappen zur Unterstützung der Ritterbrüder eingesetzt wurden.

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Frage: Können Sie mir bitte mal das mit den Balleien und den Konventen erklären?

- Gerne! Eigentlich ist es ganz einfach wenn man es mal vernünftig erklärt bekommt. Auch hier kann ich ein Buch des Herrn Prof. Dr. Klaus Militzer empfehlen ("Die Geschichte des deutschen Ordens"). Dort steht in etwa das folgende:

Das Gebiet des Ordens war ebenfalls streng Strukturiert und gliederte sich in die

Verwaltungseinheiten:
Kommenden, und Balleien wobei mehrere Kommenden jeweils zu einer Ballei zusammengefasst wurden, welcher wiederum ein Landkomtur vorstand.

Kommenden, waren kleine Niederlassungen (Häuser incl. Ländereien etc.), und waren idealer weise mit einem Komtur und 11 Brüdern, darunter mindestens 1 Priesterbruder, besetzt um an die idealisierte Zahl 12 -nach den 12 Jüngern Christi- heranzureichen und bildeten so einen Konvent.

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Frage: Welche Kreuzform ist für den Orden in welchem Jahrhundert relevant?

- Zur Erscheinungform des Kreuzes, welches vom Deutschen Orden verwendet wurde bzw. wird, hier einige Anmerkungen.

Eine Abhandlung nach dem Motto: "Von dann bis dann diese und jene Kreuzform und ab dann diese" muß ich leider schuldig bleiben, da sich einige Kreuzformen zeitlich nicht genau eingrenzen lassen und es Übergangszeiten und Mischformen gab. Was ich in meinem Bücherregal zu diesem Thema fand will ich hier aber gerne mitteilen.

Im Katalog:

"800 Jahre Deutscher Orden"; Germanisches National Museum

Bertelsmann Lexikon Verlag GmbH, Gütersloh / München 1990"

auf Seite 358 ist das folgende zu diesem Thema vermerkt:

"Die ursprüngliche Form des Ordenskreuzes war ein einfaches Balkenkreuz auf weißem Grund, der untere Schenkel etwas länger. (- Etwas länger- toll nicht? Für den Einen ist 3cm "etwas" länger für den nächsten sind´s 10 usw. -Anm. des Webmasters) . . .

Im 17. Jh. sind die Kreuzenden auffallend verbreitert worden, allerdings nur sehr schwach nach innen abgerundet, um eine Verwechselung mit dem Malteserkreuz zu vermeiden.

Seit dem Generalkapitel von 1606 war das Einfassen des Mantelkreuzes mit einer silbernen Borte üblich, bei Brust- und Halskreuz -letzteres offenbar erst zu Beginn des 16.Jh. aufgekommen- die Silbereinfassung 1531 als Mißbrauch verboten. Doch ließ sich die Form nicht mehr abschaffen und wurde daher 1606 sanktioniert.

Um die Verwirrung komplett zu machen:

Es wurde auch noch das Krückenkreuz verwendet (Hochmeisterfahne etc.), erst nur allein, später (etwa 1219) mit goldenen Balken (in Lilien auslaufend) in den schwarzen Balken (als Lohn der Tapferkeit im Kampf vor Damiette vom König von Jerusalem verliehen, in Anlehnung an das goldene Jerusalem-Kreuz*), und dann auch noch mit dem schwarzen Adler auf goldenem Schild im Schnittpunkt der Balken (etwa 1226).

*Aus dem Buch: "Der deutsche Ritterorden" von Wilhelm Holzgraefe VRZ-Verlag Seite 9/10

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Frage: Können Sie mir beim Thema der Ordensschwestern und deren Kleidung helfen?

- Nein, tut mir leid. Mit dieser Thematik habe ich mich bisher überhaupt noch nicht befasst.

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Frage: Hatten die Ordensritter das Kreuz auch auf der Rückseite der Wappenröcke?

- Meiner Meinung nach besteht, mal ganz abgesehen vom doppelten Material, Kosten und Zeitaufwand je Kreuz für jedes einzelne Kleidungsstück, überhaupt kein Sinn darin das Kreuz hinten am Rücken aufzubringen, da der Orden im Verbund (Bruder neben Bruder und um die Fahne gruppiert) kämpfte, in der Regel Mäntel trug und es nicht so viele (wenn überhaupt) Gegner mit weißen Waff(pp)enröcken/Mänteln gegeben haben dürfte. War der Ordensritter zudem noch beritten, was wohl die meisten waren, dann hatte sein Pferd ja zudem auch noch einen Überwurf mit den Insignien und Farben des Ordens. Der Wiedererkennungswert eines Ordensbruders war also ohnehin, auch ohne Kreuz auf dem Rücken, schon sehr hoch. Daher halte ich persönlich das Kreuz auf dem Rücken für Unfug.

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Frage: Ich möchte ebenfalls die Deutschordensritter-Darstellung anstreben. Wie kann ich vorgehen/worauf muss ich achten/womit fange ich an?

- Inzwischen habe ich schon mehrmals mit (vor allem jungen) Menschen gesprochen und geschrieben, die von meiner Webseite so angetan waren, daß diese Menschen es mir gleichtun und sofort loslegen wollten. Oft waren diese Menschen dann doch etwas enttäuscht wenn ich ihnen gesagt habe, daß es dabei nicht damit getan ist sich ein weißes Gewand zuzulegen und ein Schwert an die Seite zu packen. Daher habe ich diese Frage jetzt hier mit aufgenommen und mache mal einige Ausführungen dazu.

Wie ich aus eigener Erfahrung weiß, ist gerade die gerüstete Seite der Gewandung durchaus kostenintensiv und erfordert eine längere Vorlaufzeit bis mal alles so weit ist wie man es haben möchte. Vor allem dann, wenn es historisch halbwegs korrekt sein soll. Daher würde ich immer dazu raten, mit der Findung der inneren Einstellung und dann mit der zivilen Seite der Gewandung zu beginnen.

Wer schon beim Bund war kennt den "Fluch der Uniform". Allen anderen schreibe ich das Folgende. Dieser "Fluch" besagt das der Aussenstehende bei Uniformierten (und eine Ordensgewandung stellt eine gewisse Uniformität dar) von Einem auf Alle schließt, und daher lege ich allen Interessierten nahe, Verantwortungsbewußtsein zu zeigen und ein untadeliges Verhalten an den Tag zu legen, wenn man in Gewandung unterwegs ist, damit ein eventuelles Fehlverhalten nicht auf andere Ordensdarsteller zurückfällt. Dazu gehören meiner Meinung nach so Dinge wie:

- rauchend

- rennend

- halb/unvollständig bekleidet

- mit einer Frau im Arm

- schwertschwingend

- fluchend

über den Markt (was ihr im Zelt macht geht keinen was an) zu laufen.

Trinkhörner in der Hand oder an der Seite am Gürtel verbieten sich also demzufolge ebenso, wie laut grölend und betrunken oder gar randalierend durch die Gegend zu ziehen. Trinkhörner verbieten sich, wenn man es historisch korrekt machen möchte, eh ;o)

Dazu auch das Folgende:

Setzt euch mit dem Mönchtum ansich auseinander und orientiert euch nicht blos an der kämpfenden, kriegerischen Seite. Ordens- Konvents- und Klosterleben sind die Regel, der Kampf die Ausnahme (von Kriegszeiten mal abgesehen).

Da ja bestimmt auch bekannt ist, daß der Orden Heute noch existiert, würde ich vielleicht auch den Segen des Ordens für die Darstellung einholen. Das ist rechtlich vielleicht nicht unbedingt erforderlich (Theaterrecht), beweist aber auf jeden Fall Respekt und Achtung vor dem Orden (was wieder mit der inneren Einstellung zum Thema zu tun hat) und schadet daher auch nicht. ;o)

Bei der Darstellung selber, hinterher in der Öffentlichkeit, das Folgende:

Bitte beachten, daß Worte wie "Prior", "Hochmeister" oder Ehrenritter usw. Amtstitel sind und bei Mißbrauch als Amtsanmaßung geahndet werden können. Also bitte immer von Darstellung sprechen. Wir sind keine "echten" Ordensleute (egal wie "A" man sein mag), wir stellen diese lediglich dar. So ist man auf der etwas sichereren Seite ;o).

Mit dem bisher geschriebenen möchte ich euch das angestrebte Ziel nicht mies-reden, aber immerhin doch etwas für die doch recht anspruchsvolle "Rolle" die Ihr euch ausgesucht habt, sensibilisieren, denn es gehört (neben den teils recht hohen Kosten) wirklich einiges an mentaler Vorbereitung zu einer glaubwürdigen Darstellung in diesem Bereich.

Vielleicht habt Ihr euch diese Gedanken alle schon gemacht und dies alles war überflüssig, vielleicht habt Ihr es von dieser Seite noch gar nicht gesehen und überdenkt den Entschluß jetzt gerade. In jedem Fall aber ist das geschriebene wichtig und sollte einem bekannt sein, bevor man sich in das Thema stürzt und Geld und Zeit investiert.

Um das ganze noch etwas zu erweitern lege ich euch noch ans Herz nicht in Fanatismus abzugleiten. Darstellung soll natürlich auch Spaß machen. Also versucht für euch zu klären wie ernsthaft und historisch genau ihr die Darstellung betreiben wollt - und dann zieht das durch, ohne Anderen ihre Klamotten runterzureden oder mit dem Finger auf Leute zu zeigen die einen anderen Ausrüstungsstand haben.

Damit hoffe ich Euch schon mal ein wenig geholfen zu haben. Einiges habe ich hier ansprechen können, einiges werdet Ihr euch selber "erarbeiten" müssen (innere Einstellung zur "Rolle" z.B.). Bei einigem wird meine Webseite, bei genauem lesen, aber schon helfend zur Seite stehen können. Zur "Kleiderliste" für die zivile Ordensgewandung geht es HIER.

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Frage: Gab es, wie in den Filmen, eigentlich ein metallisches Geräusch beim Ziehen des Schwertes?

- Ein ganz klares "NEIN"! Solche sssswiiing-Geräusche sind eine reine Erfindung Hollywoods, und sind völlig unrealistischer Unfug. Historische Schwertscheiden waren mit ölgetränktem Fell ausgekleidet - da entsteht überhaupt kein (!) Geräusch beim Ziehen.

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Frage: Ist es richtig das der Ordensmantel aus speziellem ausländischen Wollstoff war und warum erwähnen Sie dieses nicht?

- Ja, richtig, es war England, genauer gesagt Standfort. Diese Information habe ich aus ganz simplen Gründen bisher nicht auf die Webseite mit aufgenommen.

Das Standfort-Tuch war laut einem persönlichen Gespräch mit Herrn Prof. Dr. Militzer, im September 2006, wohl ein Privileg des damaligen Kaisers und entsprach -so seine Aussage- den heutigen Wollstoffen. Loden war damals ein billig-Tuch und das Standfort-Tuch ein gehobeneres Tuch aus gezwirnter Wolle, dicht gewebt und geschoren.

Da es (wie gerade erwähnt) also eher den heutigen Wollstoffen ähnelt möchte ich keine Begehrlichkeiten nach dem Standfort-Tuch wecken. Auch die Tatsache das Heute niemand mehr die genaue Zusammensetzung dieses Tuches kennt und auch ich trotz intensivster Nachforschungen keine Lieferanten für authentisches Standfort-Tuch auftreiben konnte, haben mich dazu veranlasst, diese Infos bisher (nun stehen sie ja hier) nicht zu veröffentlichen.

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Wie groß war das Kreuz des Wappenrockes und war es mittig oder seitlich aufgebracht?

Leider gibt die Ordensregel dazu nicht viel her. Zum Kreuz steht dort:

(Auszug aus Regel11: Wir gebieten, daß jeder Bruder auf dem Mantel, dem Gewand und dem Waffenrock ein schwarzes Kreuz trage und dadurch nach außen bekenne, daß er ein Glied dieses Ordens ist.)

Demnach wäre selbst bei den Ritterbrüdern auch ein kleines Kreuz möglich - glaube ich aber nicht! Hierfür (für diese Behauptung) nehme ich die Heraldik zuhilfe, in welcher es heißt, daß ein Wappen, auf einem Schild, auf 200 Schritte Entfernung erkennbar sein sollte (fragen sie mich bitte jetzt nicht nach dem Buch, in welchem ich das gelesen habe denn ich weiß es nicht mehr und müsste lange suchen). Daher gehe ich davon aus, daß auch dem Kreuz auf Wappenrock und Mantel eine solche Signalfunktion zukam (Auszug aus Regel 28: Wenn die Brüder unterwegs sind auf Zügen gegen die Feinde oder aus anderen Gründen so sollen sie durch ihre Ritter-lichkeit vorbildlich sein in Werk und Wort, im Zeichen des Or-dens, das sie offen tragen, im Kreuz, das das Zeichen dessen ist, der in ihnen wohnt).

Offen tragen heißt für mich in diesem Fall selbstbewusst zu zeigen wozu man gehört (Ordensgemeinschaft). Daher gehe ich von einem relativ großen, mittig angebrachten, Kreuz aus denn was nutzt ein kleines, seitlich aufgebrachtes, Kreuz wenn es dann vom Mantel eh verdeckt wird?

Zu meinem Bedauern gibt es keine, mir bekannten, überlieferten Maß-Vorschriften. Meine Gedanken zur Thematik habe ich jedoch mit den vorangegangenen Ausführungen dargelegt.

Was den schwarzen Habbit angeht, so ist es völlig richtig, daß ein schwarzes Kreuz auf schwarzem Grund grad mal gar keinen Sinn macht. Leider war man selbst im Zentralarchiv des deutschen Ordens in Österreich nicht bereit diese Frage zu beantworten da man sich dort mit sochen - Zitat: "Quisquilien" - Zitat Ende, nicht beschäftigen würde. Daher also meine Vermutung: "die wissen´s selber nicht". Mein Vorschlag wäre, daß Kreuz mit einem weißen Schild zu hinterlegen oder ähnlich dem deutschen Bundeswehrkreuz zu gestalten (nicht die Form sondern die Farbgestaltung). Bei einer Ritterdarstellung kann man es vielleicht auch einfach weglassen, bis man sich etwas passendes überlegt hat (immerhin ist ja auf dem weißen Mantel ein schönes, großes, linksseitiges Kreuz).

Hoffe ich konnte etwas weiterhelfen!

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Das solls erst mal gewesen sein. Nach und nach werde ich diese Liste hier wohl noch erweitern und vervollständigen. Allerdings hoffe ich auch mit diesen Antworten schon dem ein oder anderen weitergeholfen zu haben.

Sodenn empfehle ich mich fürs Erste und begebe mich auf den Weg zu meinem Nachtlager...(wer es gerne historisch genauer hätte kann ja Kopfintern den Kerzenhalter weglassen und die Zibbelmütz durch eine Bundhaube ersetzen) Gehabt euch wohl!



(Neu 6/2012)


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